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Farbwahrnehmung
Der Mensch nimmt Licht bestimmter Wellenlänge zwischen 350 und 750 Nanometer (Milliardstelmeter) als Farben wahr. In der Netzhaut des menschlichen Auges gibt es farbempfindliche Sehzellen, Zapfen genannt, in drei verschiedenen Typen. Sie sind für drei verschiedene Wellenlängenbereiche des Lichts empfindlich, nämlich für kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht. Die Zapfen sammeln die Farbstrahlen ihrer Wellenlänge, die ins menschliche Auge fallen, und leiten sie ans Gehirn weiter, wo dann die eigentliche Farbempfindung entsteht. Kurzwelliges Licht sehen wir als Blau, mittelwelliges als Grün und langwelliges als Rot. Licht, das sich mit voller Intensität und gleichen Anteilen aus allen drei Wellenlängen zusammensetzt, empfinden wir als Weiß. Wenn keine elektromagnetischen Wellen des Farbspektrums in unser Auge treffen, dann entsteht die Empfindung Schwarz.


